Wohnung/Haus und Haustiere

Autor:  Maria Yiallouros, Dr. med. habil. Gesche Tallen, erstellt am 25.08.2009, Zuletzt geändert:  12.05.2020

Folgende Empfehlungen sollten im eigenen Zuhause beachtet werden:

  • Die Wohnung staubarm halten, feucht Staub wischen; alte Teppichböden gut reinigen.
  • Komposteimer und Staubsauger häufig leeren.
  • Schimmel an den Wänden und im Badezimmer muss sofort fachgerecht beseitigt werden, bei größeren Problemen gegebenenfalls Sanierungsarbeiten oder einen zeitweiligen Wohnungswechsel erwägen. Bei Unsicherheiten ist eine Wohnungsbesichtigung durch einen Sozialarbeiter der Klinik möglich.
  • Staubige Orte vermeiden (zum Beispiel Tierställe, Baustellen); Patienten von Renovierungsmaßnahmen, Bau- und Erdarbeiten abschirmen, es besteht die Gefahr einer Pilzinfektion.
  • Keine Schnittblumen und Topfpflanzen im Schlafraum des Patienten halten. Blumenwasser und Erde sind bevorzugte Aufenthaltsorte von Bakterien und Pilzen und können bei stark abwehrgeschwächten Patienten die Quelle von Infektionen sein.
  • Sumpfpflanzen, Moose oder Gräser in der Wohnung vermeiden; Schimmel auf der Erde muss entfernt werden.
  • Das Spielen in der Erde sollte vermieden werden; Ihr Kind sollte auch nicht bei der Gartenarbeit und/oder beim Umtopfen von Pflanzen helfen Blumenerde enthält zahlreiche Krankheitserreger.
  • Falls ein Sandkasten vorhanden ist, diesen mit neuem Sand füllen und nach Gebrauch mit einer festen Folie abdecken. Bei Neuanschaffung ist ein Plastiksandkasten mit Deckel empfehlenswert. Nach dem Spielen gründlich die Hände waschen.

Vorsicht ist auch im Umgang mit (Haus-)tieren (Katzen, Hunde, Ziervögel, Schafe) geboten, da sie häufig Träger von Krankheitserregern sind.

  • Haustiere können in der Familie bleiben, neue sollten aber nicht angeschafft werden.
  • Das Tier sollte nicht im gleichen Zimmer und nicht mit im Bett schlafen. Vögel sollten ebenfalls räumlich getrennt gehalten werden.
  • Nach jeder Berührung gründlich die Hände waschen.