Blutungen

Autor:  Maria Yiallouros, Dr. med. habil. Gesche Tallen, erstellt am 25.08.2009, Zuletzt geändert:  12.05.2020

Ein Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) fördert die Neigung zu Blutungen.

  • Achten Sie darauf, dass Sie beziehungsweise Ihr Kind Verletzungsgefahren im Alltag möglichst aus dem Weg gehen. Verletzungen beim Sport oder durch ausgelassenes Spiel können gefährlich sein.
  • Achten Sie bei der Körperpflege auf blaue Flecken und kleine, punktförmige Blutungen unter der Hautoberfläche (Petechien). Die Ursache kann ein Thrombozytenmangel sein.
  • Ergreifen Sie folgende Maßnahmen bei Nasenbluten: Kind beruhigen, für bequeme (senkrechte) Sitzposition sorgen, Eiskrawatte oder kalten Waschlappen in den Nacken legen, mit Daumen und Mittelfinger unterhalb des Nasenwurzelknochens einen leichten, gleichmäßigen Druck ausüben (etwa 10 Minuten). Kommt das Nasenbluten dadurch nicht zum Stillstand, umgehend dem Behandlungsteam Bescheid sagen.
  • Stellen Sie Blut im Stuhl, Urin oder im Erbrochenen fest, informieren Sie das Behandlungsteam.
  • Vermeiden Sie Medikamente, die die Funktion der Blutplättchen beeinträchtigen, wie zum Beispiel Aspirin und Ibuprofen. Bei Fieber oder Schmerzen dürfen unter einer Chemotherapie grundsätzlich keine Aspirin-haltigen Medikamente verabreicht werden. Unbedingt auf andere Substanzen ausweichen, zum Beispiel Paracetamol. Fragen Sie das Behandlungsteam.