Unplanbarkeit

Autor:  Barbara Grießmeier, Iris Lein-Köhler, Erstellt am 29.11.2021, Zuletzt geändert: 29.11.2021 https://kinderkrebsinfo.de/doi/e232485

Sicherlich haben Sie zu Beginn der Behandlung einen Therapieplan bekommen, der die einzelnen Schritte übersichtlich aufzeigt. Trotzdem wird es immer wieder zu Situationen kommen, in denen solche geplanten Termine dann doch nicht statt finden können, weil beispielsweise bestimmte Voraussetzungen (wie Blutwerte) nicht erfüllt sind: Sie haben sich also mit gepackter Tasche in die Klinik aufgemacht – und werden doch wieder nach Hause geschickt. Ebenso ist es möglich, dass Sie eigentlich „nur“ zu einer Blutbildkontrolle in die Ambulanz kommen wollten - und Ihr Kind dann stationär aufgenommen werden muss. Und manchmal entwickelt Ihr Kind zu Hause Symptome, die eine sofortige Fahrt in die Klinik notwendig machen.

So lästig solche „Verschiebungen“ auch sind, sie lassen sich zur Sicherheit Ihres Kindes nicht vermeiden. Sie sollten also jederzeit eine gepackte Tasche mit den notwendigsten Utensilien für einen Klinikaufenthalt bereit haben und diese Tasche auch bei jedem ambulanten Termin mitnehmen – hier sollten auch Lieblingssnacks oder eine Beschäftigung für Sie selbst am Abend nicht fehlen.

Außerdem kann es sinnvoll sein, bereits im Vorfeld einen oder mehrere Erwachsene aus Ihrem Umfeld zu bitten, notfalls die Versorgung von Geschwistern oder Haustieren zu Hause zu übernehmen, wenn Sie ungeplant in die Klinik fahren oder dort bleiben müssen.