Nachrichten 2021
Zuletzt geändert: 24.04.2023 https://kinderkrebsinfo.de/doi/e267812
Stellungnahmen der Fachgesellschaften zu COVID 19-Infektion und -Impfung in der Kinderonkologie
Die AG Infektionen der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) hat seit Anfang 2021 – in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft Pädiatrische Infektiologie (DGPI) – mehrere Stellungnahmen zum Thema Impfung gegen SARS CoV-2 (COVID-19) veröffentlicht. Gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) spricht sich die GPOH darin für eine Impfung krebskranker Kinder und Jugendlicher und deren Angehöriger oder sonstiger Kontakpersonen gegen COVID-19 aus. Für Patienten wird die Schutzimpfung ab einem Alter von 12 Jahren nach Abschluss der Behandlung und Erholung des Immunsystems empfohlen (das heißt, etwa 3-6 Monate nach Therapieende bzw. nach Stammzelltransplantation, siehe Bundesgesundheitsbl 2020; 63:588–644).
Wir informieren an dieser Stelle über die aktuellste Mitteilung der GPOH und verweisen auf frühere Stellungnahmen zum Thema.
Frankfurt, 15.11.2021: Die GPOH hat in Abstimmung mit der DGPI neue Hinweise zur Covid-Impfung bei kinderonkologischen Patienten veröffentlicht (siehe unten). Gemäß einer Pressemitteilung der STIKO vom 10.11.2021 wird empfohlen, dass Personen unter 30 Jahren zukünftig ausschließlich mit dem Impfstoff von BioNTec/Pfizer (Comirnaty®) geimpft werden. Das gilt auch dann, wenn bei einer ersten Impfung Spikevax® verabreicht wurde. Comirnaty® ist in Deutschland für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Die aktuelle Stellungnahme der GPOH ergänzt die GPOH-Mitteilung vom Juni 2021 im Anschluss.
Weitere Mitteilungen der GPOH zur Covid-Impfung
TEMICARE - Deutsch-polnische Kooperation Kinderonkologie
07.05.2021 Greifswald TEMICARE ist eine deutsch-polnische Kooperation, die sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen zu verbessern. Dafür wird eine telemedizinische Vernetzung aufgebaut, um grenzübergreifend vom fachlichen Know-How der beteiligten Krankenhäuser zu profitieren. TEMICARE bietet länderübergreifend Kontakt- und Austauschangebote für betroffene Familien und gemeinsame Ausbildungsinhalte für die medizinischen Teams der beteiligten Partnereinrichtungen. Konferenzen und –foren bieten dabei einen Austausch mit Betroffenen sowie der Fachöffentlichkeit. Auf der Webseite und über den Newsletter erhalten Sie Informationen über:

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