Zertifikate der PSAPOH

Autor:  Sabine Sharma, Erstellt am 19.01.2022, Redaktion:  Ingrid Grüneberg, Zuletzt geändert: 01.12.2022 https://kinderkrebsinfo.de/doi/e202156

Die PSAPOH versteht sich als Netzwerk – und als unterstützende Organisation der im psychosozialen Bereich der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie tätigen Mitarbeiter:innen in deutschsprachigen Ländern. Im Rahmen der Fortbildungspflicht ist es der PSAPOH ein Anliegen, ihre Mitglieder in diesem spezifischen Fachbereich weiterzubilden. Die Fortbildung findet zweimal jährlich im Rahmen der Tagung sowie als PädOnk-Seminar zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten in Anlehnung an die S3-Leitlinie zur psychosozialen Versorgung in der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie (Schröder et al., 2013) statt. Für Angehörige künstlerisch-therapeutischer Berufe gibt es zusätzlich jährlich stattfindende spezifische Tagungen.
Mitgliedern der PSAPOH und Berufsgruppen aus dem psychosozialen Bereich, die hauptberuflich im Bereich der pädiatrischen Onkologie/Hämatologie tätig sind, ist es möglich, im Rahmen ihrer Tätigkeiten und Weiterbildungen ein Zertifikat im Bereich der „Pädiatrischen Psychoonkologie“ bzw. der "Künstlerischen Therapien in der Pädiatrischen Onkologie/Hämatologie" zu erlangen. Dabei ist, nach den jeweils gültigen und hier veröffentlichten Richtlinien, ein breites Wissen über Störungsbilder und Kenntnisse der einschlägigen Diagnostik und Handlungskompetenz (Interventions-, Behandlungs-, Beratungskompetenzen) im Spezialisierungsbereich nachzuweisen.
Zertifizierte Kolleg:innen können sich hier auf der Homepage der PSAPOH in eine der Listen zertifizierter Kolleg:innen – mit Spezialisierung Pädiatrische Psychoonkologie oder jeweilige Künstlerische Therapie –, geführt von der PSAPOH, eintragen lassen. Das Zertifikat ist eine Möglichkeit, die Qualifizierung und Fachexpertise der psychosozialen Tätigkeit im deutschsprachigen Raum zu verdeutlichen und sichtbar zu machen.

Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats „Pädiatrische Psychoonkologie“

Nachgewiesen werden müssen:

• 5 Jahre berufliche Tätigkeit in der pädiatrischen Onkologie/Hämatologie,
• die Teilnahme an mindestens 6 PSAPOH-Tagungen und/oder Heidelberger PädOnk-Seminaren der PSAPOH (Gesamtumfang 120 UE),
• fallbezogene Supervision (im Umfang von 20 UE),
• Qualitätssicherung: Regelmäßige Teilnahme an Regionalgruppentreffen und/oder kollegialen Arbeitsgruppen (Fachgruppen und Berufsgruppen)

Bei der Erfüllung der vorgenannten Punkte dürfen auch zeitliche Lücken aufgetreten sein; es werden aber nur Tätigkeiten/Teilnahmen anerkannt, die zum angestrebten Zertifizierungstermin nicht länger als 10 Jahre zurückliegen.

Die Kriterien werden fortlaufend angepasst und entsprechen dem Stand von Juni 2022.

Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats „Künstlerische Therapien in der Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie“

Die Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats „Künstlerische Therapien in der Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie“ entsprechen im Wesentlichen denen des Zertifikats "Pädiatrische Psychoonkologie", berücksichtigen aber die besondere Situation der künstlerischen Berufsgruppen. Sie gehen aus dem Dokument "Leitfaden und Antragsformular Zertifikat Künstlerische Therapien" hervor.

Prozedere

Für die Beantragung ist das Antragsformular mit den entsprechenden Dokumenten, ein Lebenslauf und ein Nachweis über den Berufsabschluss per E-Mail (bitte, wenn möglich, nicht per Post!) an das PSAPOH-Sekretariat zu übermitteln. Bearbeitet werden ausschließlich vollständige Anträge. Die formale Prüfung erfolgt durch das Sekretariat, die anschließende inhaltliche Prüfung durch den Vorstand bzw., im Falle der Künstlerischen Therapeut:innen, zusätzlich durch die Berufsgruppensprecher:innen der BG Künstlerische Therapien der PSAPOH.

Einreichungen sind zweimal jährlich vor den Halbjahrestagungen möglich. Nächste Termine:
• Zertifizierungstermin Mai 2023, spätester Einreichtermin 15.3.2023
• Zertifizierungstermin November 2022, spätester Einreichtermin 15.9.2023
Weitere Termine werden bekannt gegeben.

Kosten: Für PSAPOH-Mitglieder fallen keine Gebühren an. Für Nicht-Mitglieder wird für die Beantragung eine Bearbeitungsgebühr von 80,00 Euro erhoben.

Die Verleihung erfolgt durch den Vorstand der PSAPOH und GPOH im Rahmen der PSAPOH-/GPOH-Halbjahrestagungen zu deren Ende.

Dokumente zur Beantragung

• Das dort erwähnte Schwerpunktraster steht noch nicht zur Verfügung.

Liste zertifizierter Kolleg:innen mit Spezialisierung Pädiatrische Psychoonkologie

Dipl.-Sozialarb. Christian Ackfeld
Dipl.-Heilpäd. Michael Anthony
Dipl.-Sozialpäd. Ulrike Bachmann
Dipl.-Sozialpäd. Thomas Bäumer
Claudia Bahl, staatl. anerk. Erzieherin
Dipl.-Sozialpäd. Ursula Baier-Schröder
Leonie Baltruweit, Soziale Arbeit M.A., System. Therapeutin
Dipl.-Psych. Maja Begemann-Frank
Kristin Boehme, Psychologin (M.Sc.)
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Ralf Braungart
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Christine Buchbauer
Dipl.-Päd. Michael Büser
Dipl.-Sozialarbeiterin/-pädagogin Andrea Dietz
Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Simone Enke, PP
Mag. rer. nat. Stefanie Essl, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Sozialpäd. Sonja Eßmann
Dipl.-Psych. Sonja Fischbach
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Luise Fischer
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Alfred Forster
Mag. Christine Fürschuß, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych. Carolin Galisch
Astrid Gmeiner, M.A. Klin. Sozialarbeit
Dipl.-Psych. Sonja Görgen, KJP
Dipl.-Musiktherap. Barbara Grießmeier M.A., KJP
Dipl.-Sozialarb./-Sozialpäd. (FH) Ulrike Grundmann
Anja Haeßler, B.A. Soziale Arbeit
Mag. Birgit Heger, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych. Sabine Hellmann
Dipl.-Rehabilitationspäd. Annette Hentschel
Dipl.-Psych. Dipl.-Theol. Birte Hesselbarth
Dipl.-Psych. Ulrike Hetzner
Dipl.-Musiktherap. (FH) Christiane Hillebrenner
Dipl.-Psych. Sonja Ickinger
Dipl.-Psych. Dr. phil. Ulrike Just
Dipl.-Psych. Remo Kamm
Dipl.-Psych. Maria Kaspar
Dipl.-Psych. Britta Koch, KJP
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Eva Kraus
Dipl.-Sozialpäd. Simone Kreutmaier
Dipl.-Sozialpäd. Volker Krötz
Kerstin Krottendorfer, M.A. in Social Sciences
Natasha Krüger, Erziehungswiss. B.A., System. Therap.
Brigitte Kurth-Landes, Dipl.-Sozialpäd. (FH)
Dipl.-Psych. Iris Lein-Köhler
Mag. Dr. rer. nat. Ulrike Leiss, Klin. u. Gesundheitspsych.
MMag. Christina Lettner, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych., Dieter Linhart, PP
Dipl.-Psych. Peggy Lüttich, Mag. Public Health
Dipl.-Psych. Eva Manteufel, PP, KJP
Dipl.-Theol. Hans-Hermann Miest
Dipl.-Päd. Dorothee R. Mundle
Corinna Neidhardt, B.A. Soziale Arbeit
Dipl.-Psych. Alexandra Nest, M.Sc.
MMag. Peter Norden, Psych., KJP
Juliana Ortiz, M.A. Kunsttherapeutin, Dipl. Bildende Künstlerin
Anne Paduch, M.Sc. Rehabilitationspsych.
Annette Petrauschke, staatl. geprüfte Erzieherin
Mag. Dr. scient. med. Thomas Pletschko, Klin. Psych.
Dipl.-Rehabilitationspsych. Ulrike Richter
Dipl.-Psych. Henning Ross
Dipl.-Heilpäd. Monika Katharina Ruthardt
Dipl.-Psych. Nicole Salzmann, PP
Dipl.-Psych. Katharina Schäfer, PP
Dipl.-Psych. Dr. rer. med. Florian Schepper
Dipl.-Soz. Arb. (FH) Andrea Schill
Dipl.-Päd. Hildegard M. Schröder
Dipl.-Soz. Arb. (FH) Brunhild Schütze
Mag. Agathe Schwarzinger, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych. Barbara Siegrist, KJP, PP
Dipl.-Psych. Luca Carmen Sommer
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Sylvia Spindler
Dipl.-Psych. Walther Stamm
Mag. Lisa Steger, PhD, Klin. u. Gesundheitspsych., Klin. Neuropsych.
Dipl.-Sozialpäd. Nicole Stember
Dipl.-Psych. Sabine Streb-Vollstedt
Dipl.-Heilpäd. Barbara Stüben, KJP
Mag. Thomas Traunwieser, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Soz. Arb. Matthias Vogt
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Petra Waibel
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Monika Waller
Mag. Dr. Liesa Weiler-Wichtl, Klin. u. Gesundheitspsych.
Mag. Karin Wiegele, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych. Andreas Wiener
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Dieter Wöhrle
Dipl.-Päd. Roswitha Zörnig