Neuroektodermale Zellen

Autor:  PD Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am 24.04.2007, Redaktion:  Maria Yiallouros, Zuletzt geändert:  03.05.2015

Neuroektodermale Zellen sind kleine, runde Zellen, die sich häufig teilen und in der Regel sehr einfach (primitiv) aufgebaut, unreif und somit undifferenziert sind. Sie gelten als Überbleibsel aus der Embryonalentwicklung des Zentralnervensystems.

Bezug zur Kinderkrebsheilkunde: Aus neuroektodermalen Zellen kann, wenn sie entarten und sich ungehemmt vermehren, ein primitiver, neuroektodermaler Tumor (PNET) entstehen. Dazu gehört zum Beispiel das Medulloblastom, der häufigste bösartige ZNS-Tumor im Kindes- und Jugendalter.