Ziele und Aufgaben der GPONG

erstellt am 16.02.2011, Zuletzt geändert:  16.02.2011

Die Ziele der GPONG sind innerhalb der letzten Jahre gewachsen und haben sich verändert. Dabei werden neben den Bedürfnissen der Patienten auch die der Kliniken und Abteilungen sowie der Pflegekräfte berücksichtigt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sowohl möglich als auch erwünscht ist, neue Ideen und gemeinsame Empfehlungen in die eigene Abteilung einzubringen und umzusetzen. Zu unseren Zielen gehören unter anderem:

Qualitätssicherung im Rahmen der onkologischen Pflege unterstützen und aufrechterhalten

  • Rahmenbedingungen wie Zertifizierung und Budgetierung berücksichtigen
  • Empfehlungen zur speziellen Pflege in der pädiatrischen Onkologie erstellen

Kompetenzen fördern und erweitern

  • Pflegerischer Austausch der Zentren gewährleisten
  • Fach-, Methoden- und Kommunikationskompetenz
  • Gegenseitige Hospitationen mit einem klaren Arbeitsauftrag

Öffentlichkeitsarbeit

  • Spezielle pflegerische Maßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagements standardisieren
  • Pflegerelevante Aktualisierungen der Pflege in der eigenen Abteilung vorstellen und umsetzen
  • Fortbildungen in den eigenen Zentren organisieren
  • Präsentationen und Teilnahme auf internen und externen Kongressen
  • Veröffentlichungen in Fachzeitschriften
  • Notwendigkeit der onkologischen Weiterbildung vertreten (Zertifizierung)

Vernetzung mit nationalen und internationalen Arbeitsgruppen

  • SIOP, GPOH, EONS, PSAPOH, IBMT usw.

Erstellung und Umsetzung von Pflegeforschungsprojekten

In der Gruppe haben wir neben den festen Themen Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur gegenseitigen Beratung und Unterstützung. Weitere Aktivitäten der GPONG sind und waren:

Ziele der GPONG

  • Erstellen eines Wegbegleiters für Patienten und Angehörige; mit Empfehlungen der GPONG zur "Mundpflege und zur Hautpflege bei onkologisch erkrankten Patienten"
  • Organisation der Pflegeveranstaltung im Rahmen der GPOH-Wintertagung
  • Präsentationen im Rahmen des SIOP-Kongresses: "Beeinflusst die Wahrung der Intimsphäre die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen"? und Vorstellung eines "Wegbegleiters für Patienten und Angehörige"

Die Vernetzung der pädiatrisch-onkologischen Zentren hat in den vergangenen Jahren den Fachaustausch zwischen den Pflegekräften sowie die Umsetzung und Einführung gemeinsamer Empfehlungen verbessert. Dies ist zum einen der Unterstützung der einzelnen Zentren und zum andern dem großen Engagement der einzelnen Teilnehmer zu verdanken.

Politische Diskussionen über die Finanzierung von Behandlung und Pflege im Zusammenhang mit der Zunahme chronischer Krankheitsverläufe, wie die Krebserkrankung, sowie die zunehmende Bedeutung von Pflegekonzepten im Stationsalltag erfordern eine methodisch durchdachte Begleitung und Unterstützung der Patienten und ihrer Angehörigen sowie eine hohe Fachkompetenz. Die Begleitung hat das Ziel, die Bewältigung der Erkrankung im alltäglichen Leben des Patienten und dessen Eltern und Geschwister zu gewährleisten. Damit Pflegekräfte der pädiatrisch-onkologischen Stationen dieser großen Herausforderung gewachsen sind, bedarf es entsprechender Fort- und Weiterbildungen.