Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie)

Autor:  Maria Yiallouros, Dr. med. habil. Gesche Tallen, erstellt am 16.07.2007, Zuletzt geändert:  04.06.2020

In manchen Fällen kann vor der Durchführung einer Operation, je nach Operationsmethode, eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, eine so genannte Echokardiographie, erforderlich sein.

Mit Hilfe der Echokardiographie können die Leistungsfähigkeit des Herzens, die Lage der Herzklappen und die Wanddicke des Herzmuskels beurteilt werden. Wichtig ist diese Untersuchung, wenn ein Schaden des Herzmuskels oder eine Herzentzündung vermutet wird. Auch die Lage eines zentralvenösen Katheters [zentraler Venenkatheter] kann damit untersucht und dokumentiert werden.

Sonderform: Transösophageale Echokardiographie (TEE)

Ei­ne Son­der­form der Echo­kar­dio­gra­phie ist die tran­s­ö­so­pha­gia­le Echo­kar­dio­gra­phie (TEE), auch Schlu­ckecho ge­nannt. Sie wird bei manchen Patienten mit einem ZNS-Tumor angewandt, konkret, bei Patienten mit einem Tumor in der hinteren Schädelgrube. Dazu zählen zum Beispiel Tumoren des Kleinhirns, des hinteren Hirnstamms oder des vierten Hirnventrikels.

Diese Untersuchung erfolgt in sitzender Lagerung. Es wird dabei ein Endoskop mit einem eingebauten Schallkopf in die Speiseröhre eingeführt. Mehr zu dieser Untersuchung finden Sie in unseren Texten zu den ZNS-Tumoren, zum Beispiel hier.