Förderer

Autor:  Klaudia Reinken, erstellt am 21.10.2010, Redaktion:  Prof. Dr. med. Ursula Creutzig, Zuletzt geändert:  01.12.2015

Das Informationsportal www.kinderkrebsinfo.de wird finanziell in erster Linie von der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) und derzeit, projektgebunden, auch von der Madeleine Schickedanz-KinderKrebs-Stiftung und der Deutschen Krebsgesellschaft gefördert. Frühere Förderer waren das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung (DJCLS) und die Tour der Hoffnung.

Mit Hilfe der BMBF-Förderung des Kompetenznetzes Pädiatrische Onkologie und Hämatologie wurde die Webseite 2003 erstmals erstellt und die Redaktion "kinderkrebsinfo" an der Charité - Universitätsmedizin Berlin gegründet. Den schrittweisen inhaltlichen und technischen Aufbau der Webseite ermöglichte die umfangreiche Förderung der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung in den Jahren 2004 bis 2009.

Seit 2008 fördert die Deutsche Kinderkrebsstiftung die Erstellung und Aktualisierung der Informationen für Patienten sowie den technischen Support der Webseite. Von der Tour der Hoffnung erhielt die Redaktion in den Jahren 2009 und 2010 finanzielle Unterstützung, die für die Reorganisation der Webseite und für Öffentlichkeitsarbeit verwendet wurde. Die Madeleine Schickedanz-KinderKrebs-Stiftung unterstützt das Redaktionsteam von www.kinderkrebsinfo.de in den Jahren 2014 und 2015 bei seinem Vorhaben, das Informationsangebot zur Langzeitnachsorge sowohl für Fachkräfte als auch für Betroffene auszubauen.

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Deutsche Kinderkrebsstiftung

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung setzt sich dafür ein, dass krebskranke Kinder wieder gesund werden können und in ihrer Lebensqualität und ihren Zukunftschancen anderen Kindern nicht nachstehen. Betroffenen Familien mit kompetenter Beratung und Information zur Seite zu stehen, gehört ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Unterstützung durch den Sozialfonds in finanziellen Notlagen. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung fördert und finanziert kliniknahe und patientenorientierte Forschungsprojekte. Damit sollen die Heilungschancen verbessert, sichere Behandlungen gewährleistet, neue Therapieansätze gefunden und Spätfolgen verringert oder völlig vermieden werden. Kinderkrebsstiftung

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Madeleine Schickedanz-KinderKrebs-Stiftung

Die Madeleine Schickedanz-KinderKrebs-Stiftung wurde 1990 von ihrer Namensgeberin gegründet. Die Stiftung hat sich folgende Ziele gesetzt: Verbesserungen bei der Therapie krebskranker Kinder und Jugendlicher sowie Förderung von Maßnahmen zur Vorbeugung, Früherkennung und Nachsorge. Weiterhin unterstützt die Stiftung Projekte im psychosozialen Bereich, die sowohl den Betroffenen als auch ihren Familien zu Gute kommen. Madeleine Schickedanz Kinderkrebsstiftung

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Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)

Die Deutsche Krebsgesellschaft ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland. Sie engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis evidenzbasierter Medizin und Interdisziplinarität. Das Ziel ist eine hohe Qualität der onkologischen Versorgung. Die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Onkologie (APO) der DKG hat kinderkrebsinfo.de finanziell für die Erstellung von Informationstexten zur Palliativversorgung und Schmerztherapie bei krebskranken Kindern und Jugendlichen unterstützt. Deutsche Krebsgesellschaft

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Deutsche José Carreras-Leukämiestiftung (DJCLS)

Der spanische Tenor José Carreras war 1987 selbst an Leukämie erkrankt. Dank der großen Kunst der Ärzte und der neuen Erkenntnisse in der Medizin gelang es ihm, die Krankheit zu überwinden. Die große Unterstützung durch seine Familie und seine Freun¬de half ihm, die schwere Zeit zu überstehen. Aus Dankbarkeit gründete er 1988 die Fundación Internacional José Carreras para la lucha contra la leucemia mit Sitz in Barcelona. Im Laufe der Jahre kamen weitere Stiftungen in den USA und der Schweiz hinzu. 1995 schließlich wurde die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung ins Leben gerufen. Alle José Carreras Leukämie-Stiftungen verfolgen ein gemeinsames Ziel, das José Carreras formuliert hat: "Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem." José-Carreras Stiftung

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Tour der Hoff­nung

Die In­itia­to­ren der “Tour der Hoff­nung” sind ei­ne Ge­mein­schaft von Men­schen, die jähr­lich mit ei­ner Good­will-Radtour Spen­den für leuk­ämie- und krebs­kran­ke Kinder sam­meln. Die­se Ak­ti­on wur­de 1983 von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Fritz Lam­pert in Gie­ßen ins Le­ben ge­ru­fen. Seit die­ser Zeit sind über 22 Mil­lio­nen Eu­ro ge­sam­melt wor­den. Da­bei ka­men die Spen­den den krebs­kran­ken Pa­ti­en­ten zu­gu­te, wäh­rend die Or­ga­ni­sa­ti­ons­kos­ten von Spon­so­ren ge­tra­gen wur­den. Gro­ße Fir­men be­tei­li­gen sich eben­so wie ört­li­che Grup­pen, im Be­sonderen der Braunfel­ser Ver­ein "Men­schen für Kinder e.V." Die­se kla­re Tren­nung hat gro­ßen An­klang ge­fun­den, so dass sich viel Pro­mi­nenz aus Wirt­schaft, Po­li­tik und Sport jähr­lich die­ser Tour an­schließt, um für den gu­ten Zweck zu ra­deln. Die ge­sam­te Ver­wal­tung der Spen­den­gelder liegt al­lein in der Ho­heit der Käm­me­rei der Uni­ver­si­täts­stadt Gie­ßen. Tour der Hoffnung

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BMBF

Vom BMBF geförderte Projekte der Gesundheitsforschung haben in den vergangenen Jahren zu zahlreichen medizinischen Durchbrüchen beigetragen. Ziel der Gesundheitsforschung ist eine bessere medizinische Behandlung, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Durch eine effizientere Versorgung ist gleichzeitig eine Senkung der Gesundheitsausgaben möglich. Bei vielen Erkrankungen ist heute erst eine Therapie der Symptome möglich. In der Gesundheitsforschung werden neue oder bessere Diagnoseverfahren und Therapien entwickelt, um kranken Menschen effektiver zu helfen. Und es werden neue Ansätze und Wege zur Prävention gesucht, die dazu beitragen, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. BMBF