Preise und Förderungen

Im Rahmen der Halbjahrestagungen werden verschiedene Förderpreise verliehen.

Kind-Philipp-Preis 2015

Die Preisverleihung fand im Rahmen der 85. Wissenschaftlichen Halbjahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie in Berlin statt.

PD Dr. Jan-Henning Klusmann von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat den mit 10.000 Euro dotierten Kind-Philipp-Preis erhalten. Damit würdigt die Kind-Philipp-Stiftung Forschungsarbeiten des Wissenschaftlers, die sich auf eine bestimmte Blutkrebsform bei Kindern konzentrieren: Myeloische Leukämie. „Ich freue mich sehr über diesen Preis, der eine große Anerkennung unserer Leistung darstellt. Und ich hoffe, dass unsere Forschungsergebnisse möglichst bald angewendet werden können“, sagt der Mitarbeiter der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie.

Mit dem Preis zeichnet die Kind-Philipp-Stiftung jährlich die beste wissenschaftliche Arbeit im deutschsprachigen Raum aus, die sich mit Krebs im Kindesalter auseinandersetzt. Dafür prüft ein GPOH-Gutachtergremium die Anträge. Walter Reiners gründete die Stiftung 1972, nachdem sein Sohn Philipp trotz Therapie an akuter Leukämie gestorben war. Sie fördert Grundlagenforschung, um Leukämie und Krebs im Kindesalter besser zu verstehen.

 

 

Dr. Hil­de­gard Din­ter-​Lutz For­schungs­preis 2015

Der Din­ter-​Lutz For­schungs­preis ist am 29.05.2015 im Rah­men der 85. Wis­sen­schaft­li­chen Halb­jah­res­ta­gung der GPOH an Dr. rer. nat. Re­bek­ka Un­land (Müns­ter) ver­lie­hen wor­den. Die Lau­da­tio hielt Pro­fes­sor Ste­fan Rut­kow­ski (Ham­burg).

Der Dr. Hil­de­gard Din­ter-​Lutz-​For­schungs­preis wird jähr­lich für die bes­te wis­sen­schaft­li­che Ar­beit auf dem Ge­biet der päd­ia­tri­schen Hirn­tu­mor­for­schung im deutsch­spra­chi­gen Raum ver­ge­ben. Der mit 5.000 Eu­ro do­tier­te Preis ist als For­schungs­preis für Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler/in­nen ge­dacht.

 

 

Fritz-Lampert-Preis 2015

Joachim Probst (Transaid-Stiftung), der Preisträger Prof. Dr. Peter Bader, der Preisnamensgeber Prof. Dr. Fritz Lampert, Prof. Dr. Dirk Reinhardt (Vorstand GPOH).

Transaid Stiftung verleiht Fritz-Lampert-Preis 2015

Am 20. November 2015 hat die Transaid – Stiftung für krebskranke Kinder zum sechsten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Fritz-Lampert-Forschungspreis für herausragende, richtungsweisende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendkrebsmedizin vergeben.
Der diesjährige Preisträger ist Herr Prof. Dr. med. Peter Bader, Stellvertretender Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt am Main.
Herr Prof. Bader und seine Arbeitsgruppe zeigen in ihrer prospektiven klinischen Studie, dass ein Monitoring auf minimale Resterkrankung Rückfälle der Leukämie nach Stammzelltransplantation in den meisten Fällen so frühzeitig vorhersagen kann, dass eine weitere therapeutische Intervention zur Verhinderung des Rezidivs möglich ist.
Die Arbeit mit höchster klinischer Relevanz wurde im Journal of Clinical Oncology, einer der führenden onkologischen Fachzeitschriften zur Veröffentlichung angenommen, und fand sowohl national als auch international große Beachtung.
Die feierliche Preisverleihung fand in Anwesenheit des Preisnamensgebers Prof. Dr. Fritz Lampert im Rahmen der 86. Wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) in der Kinderklinik der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main statt.

Dietrich Niethammer Preis 2015

Prof. Dr. Ursula Creutzig (Hannover) , Prof. Dr. Günter Henze (Berlin)

Ursula Creutzig (Hannover) und Günter Henze (Berlin) sind für nachhaltige Entwicklungen in der pädiatrischen Onkologie mit dem Dietrich Niethammer-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde im Rahmen der 86.Wissenschaftlichen Halbjahrestagung der GPOH in Frankfurt am Main überreicht. Prof. Dr. med. Dirk Reinhardt und Prof. Dr. med. Arend v. Stackelberg würdigten die Leistungen der beiden Preisträger insbesondere in Bezug auf das Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (KPOH). Herr Prof. Dr. med. Günter Henze als Sprecher des Kompetenznetzes und Frau Prof. Dr. med. Ursula Creutzig als Koordinatorin bewirkten nachhaltige Verbesserungen in strukturellen Einrichtungen der pädiatrischen Onkologie. Dazu gehören die Etablierung von Forschungs- und Studienassistentinnen (heute Study Nurses), die Vorbereitung für das heutige Zentrale Datenmanagement (ZDM), Etablierung von Qualitätskriterien (Audits/ Monitoring), Vorbereitung und Mitarbeit beim DBA-Beschluss, Finanzierung der Referenzdiagnostik und den Auf- und Ausbau des Informationsportals kinderkrebsinfo.de).