Aktuelle Mitteilungen

15. December 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

Weitere Ankündigungen

Weitere Angebote und Termine

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1. Skilauf für die ganze Familie: Inklusion all Inklusive*

Seit über 20 Jahren organisieren wir Skilauf für Kinder/ Jugendliche nach Krebserkrankung! Seit sieben Jahren speziell ausgerichtet auf jede Form von Behinderung. Die Fahrten auf die urige Zaferna-Hütte im Kleinwalsertal bieten Patienten, Eltern und Geschwistern Entspannung im Schnee und in den Bergen. „Ganz nebenbei“ helfen wir auch beim Skifahren Lernen –und das mit jedem Handicap. Auf einem Bein, im Sitzen, sehbehindert mit Guide, mit Flic-Flac-Hilfen oder wie auch immer. Egal was beim Sport behindert – wir suchen für jeden – egal ob jung, alt, sitzend, einbeinig, sehbehindert oder was auch immer – einen Weg in den Schnee – und auf die Ski. Zwischen 16. 01. und 02. 04. 2016 insgesamt sieben Mal für je eine Woche! Nur Mut, wir beraten Sie gern.

Sprechen Sie uns an – möglichst bald!

Kontakt: Frau E. Koch 0251-8347865 oder
Sekretariat.boos@ukmuenster.de
* Anerkannte Ärzte- und Lehrerfortbildung
zu Inklusion im Schneesport:
Joachim Boos
Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie
und Onkologie
Albert-Schweitzer-Campus 1, 48149 Münster


2. Skifahrt vom 05. bis 12. 3. 2016 im Pitztal

Wir bieten eine Skiwoche im österreichischen Pitztal für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Familien an. Hier kann man sich fernab von jeglichem Stress in der schönen Natur erholen (psychologischer Aspekt), moderat in professionell betreuten Gruppen bewegen (physiologischer Aspekt) und ein harmonisches Miteinander in unserer „kleinen Gemeinschaft“ genießen (sozialer Aspekt). In unserer Unterkunft kochen wir gemeinsam, spielen und haben die Möglichkeit uns in Ruhe auszutauschen über Erfahrungen oder uns einfach nur abzulenken (wir sitzen alle in einem Boot und keiner muss sich erklären).

Unser Team freut sich auf euch!

Kontakt für organisatorische und sportspezifische Fragen:

Prof. Dr. Nico Kurpiers
Institut für Sportwissenschaft, Universität Hildesheim
05121-883-11918
kurpiers@uni-hildesheim.de
Kontakt für medizinische Fragen und Anmeldungen:
Katharina Waack
Universitätsklinik Essen
waack.katharina@aml-bfm.de


3. Surf Camp

Wir bieten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeitein 1-wöchiges Surf Camp auf Sylt zu besuchen, um sich zu erholen und Kraft zu tanken. Wir begleiten die Kids pädagogisch, sporttherapeutisch, medizinisch und psychologisch, um sie für den Alltag zu stärken.

Weitere Informationen unter www.meerlebensurf.com

Kontakt: Meer leben Surf UG
Brunnenweg 5c, 25980 Westerland/Sylt
Tel. 04651-9420030
hello@meerlebensurf.com


4. Netzwerkworkshop ActiveOncoKids

Vom 08. bis 10. 09. 2016 findet der 4. Workshop des Netzwerks ActiveOncoKids im Waldpiratencamp in Heidelberg statt. Die Veranstaltung soll dazu dienen sich über Sport mit krebskranken Kindern und Jugendlichen in der Versorgung auszutauschen und den Austausch in der Wissen schaft zu fördern. Eingeladen sind Personen aller Berufsgruppen, die sich mit der Bewegungsförderung in der Kinderonkologie beschäftigen (Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen etc.).

Wir freuen uns über Interesse und eine aktive Mitarbeit im Netzwerk!

active.oncokids@uni-muenster.de

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15. December 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

Neues aus dem Netzwerk ActiveOncoKids - "An die Ruder - Fertig - Los!" Einladung zum Mitmachen

Bei der diesjährigen Mainzer Rudern-gegen-Krebs-Regatta am 21. Juni 2015 fand erstmals ein ActiveOncoKids-Ruderrennen statt. Junge Patienten von kinderonkologischen Zentren aus drei verschiedenen Städten haben bei der 11. Mainzer Benefizregatta selbst mitgerudert.

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Hauptsächlich treten bei der Veranstaltung erwachsene Ruderanfänger in Vierer- Mannschaften gegeneinander an. Seit vier Jahren rudern aber auch junge an Krebs erkrankte Patienten des kinderonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin Mainz in einem eigenen Kinderrennen mit. Die Ruderbegeisterung der Kids hat sich dieses Jahr weiterverbreitet. So haben junge Patienten aus Köln, Münster und Mainz teilgenommen. Schon einige Wochen vor dem Regattastart trainierten die Kids gemeinsam mit ihren Freunden und Familien eifrig für ihren großen Tag. Dem Regen und der Kälte getrotzt und in strahlend grünen Shirts hat die 28-köpfige Gruppe dann gleich zweimal auf der Regattastrecke mitgerudert. Es war ein großartiges Erlebnis.

Als Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining, Koordination, Teamsport, Naturerlebnis und Spaß an Bewegung ist der Rudersport auch für junge Patienten ideal geeignet um körperliche Aktivität und zugleich soziale Kompetenzen zu fördern. Bei Interesse möchten wir herzlich dazu einladen auch an anderen Standorten Rudergruppen ins Leben zu rufen und vielleicht sogar bei einem nächsten ActiveOnco-Kids-Ruderrennen mit im Boot zu sitzen. Bei Fragen stehen wir sehr gerne unter den folgenden Kontaktdaten zur Verfügung.

Sandra Stössel, M. Sc. Sportwiss.
Pädiatrische Hämatologie/Onkologie/Hämostaseologie
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz
Tel: 06131 17 83 31
E-Mail: sandra.stoessel@unimedizin-mainz.de

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15. December 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

24. Arbeitstagung: Experimentelle Neuroonkologie in Minden (24.-25.04.2015)

Die 24. Arbeitstagung „Experimentelle Neuroonkologie“ der GPOH fand auch in diesem Jahr unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Bernhard Erdlenbruch in Minden statt.

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Wie schon in den vergangenen Jahren hat die
Kinderkrebsstiftung diese Schwerpunkttagung finanziell unterstützt. Kinderonkologen, Strahlentherapeuten, Neuropathologen, Neurologen, Neurochirurgen und Pharmakologen aus Deutschland und Belgien trafen zusammen, um die
neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Gebiet der Neuroonkologie zu diskutieren. Die Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren wieder sehr vielfältig. Die Wirkungsweise und der Einsatz verschiedener Histondeacetylase-Hemmstoffe wurde von mehreren Wissenschaftlern aus dem DKFZ in Heidelberg vorgestellt. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal neue Wirkstoffe wie beispielsweise Artesunate zur Hirntumortherapie vorgestellt. Der Einsatz onkolytischer Viren wird seit einigen Jahren gerade im Bereich der Neuroonkologie eingehend untersucht und scheint einer klinischen Anwendung näherzukommen. Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten der pädiatrischen Neuroonkologie liegt seit Jahren im Bereich der Bedeutung molekularbiologischer Untersuchungen des Tumorgewebes und der daraus abzuleitenden Optionen für eine zielgerichtete Therapie der jeweiligen Tumoren. Der diesjährige Einladungsvortrag, den PD Dr. Marc Remke aus Düsseldorf hielt, nahm dieses Thema auf. Die Bedeutung der intra- und interindividuellen Heterogenität von Hirntumoren wurde eindrucksvoll vorgestellt. Es folgte eine eingehende
Diskussion dieses grundlegenden Problems. Auch im neuen Register zur Behandlung von Rezidivtumoren auf einer individuellen Analyse der molekularbiologischen Besonderheiten des Tumorgewebes – INFORM – spielt die Gewinnung von repräsentativem Tumorgewebe eine entscheidende Rolle. Hier wurde der aktuelle Stand präsentiert. Die Tagungsbeiträge werden wie in den vergangenen Jahren im Heft 6 der „Klinischen Pädiatrie“ veröffentlicht. Der offensichtlich schon traditionelle Grillabend auf der Terrasse des Hotels Holiday Inn rundete den gelungenen intensiven wissenschaftlichen Austausch ab. Im nächsten Jahr feiert die „Experimentelle Neuroonkologie runden Geburtstag. Die 25. Tagung soll am 29./30. Mai 2016 sattfinden.

Prof. Dr. med. B. Erdlenbruch

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15. December 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

4. Nachwuchsakademie "Pädiatrische Onkologie"

Im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der GPOH fand die 4. Nachwuchsakademie „Pädiatrische Onkologie“ vom 30. Juli bis 1. August 2015 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn-Bad Godesberg statt.

Ziel des  Nachchwuchsförderprogramms der GPOH ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs in der pädiatrischen Onkologie gezielt zu fördern, da es einen Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften in der pädiatrischen Forschung gibt. Die Teilnehmer der 4. Nachwuchsakademie gewannen einen Einblick in ein breites Themenspektrum der experimentellen bzw. klinischen Forschung. Weiter wurden die Nachwuchsförderprogramme der Deutschen Forschungsgemeinschaft bzw. der Deutschen Krebshilfe vorgestellt sowie anhand von Erfahrungs berichten konkrete Einblicke in mögliche Karrierewege in der translationalen Forschung in der pädiatrischen Onkologie gegeben. Darüber hinaus bot die Veranstaltung einen geeigneten Rahmen für einen informellen Erfahrungsaustausch und Mentoring. Organisiert wurde die Nachwuchsakademie von Frau Prof. Dr. Simone Fulda, am Universitätsklinikum Frankfurt Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie, das von der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder finanziert wird. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung hat diese Veranstaltung wie bereits in den Vorjahren durch eine großzügige Förderung unterstützt, wofür ihr an dieser Stelle der besondere Dank gilt.

Prof. Dr. med. Simone Fulda

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