Aktuelle Mitteilungen

29. April 2015 - Verschiedenes

Neue Webseiten

Nachsorge-Angebote im deutschsprachigen Raum zentral zu bündeln und jederzeit für ehemalige Patienten abrufbar zu machen – dies ist das Ziel einer Projekt-Initiative der Gesellschaft für GPOH.

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Um diese Angebote zu erfassen, haben wir erstmalig im Herbst 2014 eine Umfrage bei Vertretern verschiedener Einrichtungen wie Kliniken, Beratungsstellen und Elternvereinen durchgeführt.

Die Teilnahme von fast 90 Einrichtungen zeigt das große Interesse an der Umfrage. Entsprechend vielfältig sind die eingetragenen Angebote. Geplant sind weitere Umfragen nach neuen oder aktualisierten Angeboten. Bitte unterstützen Sie die Verbreitung der Seite, indem Sie z.B. in Nachsorgesprechstunden darauf aufmerksam machen.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:

Ingrid Grüneberg (Redaktion kinderkrebsinfo.de)
grueneberg(at)onlinehome.de

Katja Baust (Universitätsklinikum Münster)  
katja.baust@ukmuenster.de

www.kinderkrebsinfo.de/nachsorgeangebote

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01. September 2014 - Verschiedenes

Neues Forschungskolleg in der Krebsmedizin zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert mit 1 Million Euro das neue Forschungskolleg "Zielgerichtete Therapiestrategien in der Onkologie (Target Therapies): von den Grundlagen zur klinischen Anwendung”, das von Prof. Simone Fulda am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt geleitet...

Das Ziel des Forschungskollegs ist es, innovative Krebstherapien zu entwickeln, die Schlüsseleigneschaften maligner Tumoren adressieren. Das Forschungskolleg bietet wissenschaftlich talentierten jungen Ärztinnen und Ärzten ein strukturiertes Forschungs- und Ausbildungsprogramm zum sogenannten “Clinician Scientist”. Aktuell sind 8 Rotationsstellen für junge Ärztinnen und Ärzte zur Freistellung für Forschungsarbeiten und zur Teilnahme am Forschungs kolleg ausgeschrieben (Entgelt nach TV-Ä).

Weitere Informationen erhalten Sie über die Sprecherin des Forschungskollegs, Prof. Simone Fulda (simone.fulda(at)kgu.de).

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01. September 2014 - Editorial

Neue Geschäftsführerin der GPOH

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in dieser Ausgabe der Mitteilungen der GPOH möchte ich Ihnen gerne unsere neue Geschäftsführerin (GPOH e.V. und GPOH gGmbH) vorstellen, die ihre Tätigkeit am 15.8.14 mit einer 50% Teilzeitstelle aufgenommen hat:

Frau Gudula Mechelk ist Diplom-Wirtschaftsingenieurin und Diplom-Kauffrau mit den Schwerpunkten Betriebswirtschaft, Steuerrecht und Rechnungswesen. Sie verfügt über langjährige Erfahrung als Geschäftsführerin eines gemeinnützigen Vereins mit 85 Mitarbeitern und 3500 Mitgliedern sowie einer gGmbH mit 48 Mitarbeitern. Ebenso war sie mehrere Jahre in leitender Funktion in der Personalverwaltung eines Krankenhauses und mehrerer mittlerer Industrieunternehmen tätig. Ihr Kompetenzspektrum umfasst neben Personalmanagement, Projektmanagement, Vertragsrecht und Controlling auch berufliche Erfahrung in der Organisation von Geschäftsprozessen in der Behinderten- und Altenhilfe, im ambulanten Pflegedienst, Rettungsdienst und in der Jugendhilfe.

Wir sind überzeugt, in Frau Mechelk eine hervorragend qualifizierte Persönlichkeit gefunden zu haben, die insbesondere auch den zunehmenden administrativen Anforderungen unserer Geschäftsstelle gerecht werden kann. An dieser Stelle möchten wir Frau Mechelk noch einmal ganz herzlich in unserer Fachgesellschaft willkommen heißen und ihr einen guten Start wünschen!

Die Berliner Geschäftsstelle befindet sich auch weiterhin in der Chausseestr. 128/129 in Berlin-Mitte. Hier befinden sich auf einer gemeinsamen Büroetage auch die Geschäftsstellen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und der zugehörigen Akademie (DAKJ), der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen (GKind) und des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendmedizin sowie die Geschäftsstellen der Gesellschaften für Neuropädiatrie, für Endokrinologie und für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie weitere Neuigkeiten über Veranstaltungen und Aktivitäten der GPOH und unserer Mitglieder. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!

Ihre 
Angelika Eggert

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01. September 2014 - Symposien, Konverenzen, Events

2nd International Symposium on Childhood, Adolescent and Young Adult Hodgkin Lymphoma -ISCAYAHL- vom 07. -10. Mai 2014 in Berlin

Zum zweiten Mal seit der Premiere in Washington,D.C. im Mai 2011 fand das internationale Symposium für Hodgkin-Lymphom im Kindes-, Jugend- und jungem Erwachsenenalter statt.

Dieses Mal trafen sich vom 7. – 10. Mai 2014 in Berlin wieder 200 Teilnehmer aus 34 Ländern. Die wissenschaftliche Leitung dieser internationalen Experten-Plattform liegt bei Frau Prof. Dr. med. Christine Mauz-Körholz, Universitätskinderklinik Halle und bei Frau Dr. med. Monika Metzger, St. Jude Children’s Research Hospital, Memphis, TN, USA. Als Vertreterinnen zweier bedeutender Hodgkin-Lymphom Studiengruppen (GPOH-HD/EuroNet-PHL und Hodgkin Consortium/ COG) beidseits des Atlantiks sollte ein internationales Konsortium (CAYAHL) geschaffen werden mit der Zielsetzung eines globalen kooperativen Netzwerkes, um die Wissenschaft und die Qualitätsstandards der Behandlung des Hodgkin-Lymphoms weiterzubringen. Dazu soll dieses Symposium nun alle 3 Jahre alternierend in Washington bzw. in Berlin stattfinden.

Die Themenfelder des diesjährigen Symposiums erstreckten sich von der Biologie und Ätiologie über prognostische Faktoren, die klinische und translationale Forschung (insbesondere auch in kooperativen Studien weltweit) zu spezielleren Themen wie Rezidiven und Therapierefraktärität, Fortschritten bei der T-Zellulären Therapie und den sogenannten „targeted therapies“. Außerdem wurden die speziellen Aspekte der Therapie betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zu den Spätfolgen der Erkrankung und der Lebensqualität bei den Überlebenden des Hodgkin-Lymphoms diskutiert.

Ein ganz spezielles Projekt zur Harmonisierung der Staging- und Response-Kriterien bei CAYAHL, kurz‚ SEARCH for CAYAHL‘, das Frau Dr. Metzger ganz besonders am Herzen liegt, stellte seinen ersten Fortschrittsbericht ganz am Ende des zweieinhalb-tägigen Treffens vor. Dieses Projekt hat vor allem zum Ziel, die Staging und ResponseKriterien international für CAYAHL zu definieren, und international und damit auch mit Erwachsenen-HodgkinLymphom Studiengruppen vergleichbar zu machen.

Es trafen sich daher nicht nur klinisch tätige Ärzte/Ärztinnen und Wissenschaftler/innen sondern auch Biologen, Pathologen, Experten für diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, wie auch Strahlentherapeuten und Sozialwissenschaftler um sich an historischem Ort, im Langenbeck-Virchow-Haus auf dem Campus-Mitte der Charité, konstruktiv austauschen zu können.

Zur Symposiums-Eröffnung konnte Herr Tino Sorge, Bundestagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt und Mitglied des Gesundheitsausschusses gewonnen werden, um eine Grußadresse an die internationalen Gäste zu richten. Damit konnte ein wichtiger Kontakt dieses internationalen Netzwerkes zum höchsten nationalen parlamentarischen Gremium in Sachen Gesundheit geknüpft werden.

Ein weiterer absoluter Höhepunkt und ebenfalls eine Premiere beim Berlin-Symposium stellte die erstmalige Verleihung des ‚Günther-Schellong-Awards‘ dar. Diese Auszeichnung wird an Wissenschaftler/innen verliehen, die wie der Namensgeber herausragende Leistungen in ihrer beruflichen Vita im Bereich des Hodgkin-Lymphoms (CAYA) aufweisen können. Mit diesem Preis, einem goldenen Ehrenring mit einem Lapislazuli-Stein, wurde in ganz besonderer Weise der Gründer der DAL-GPOH-HD-Studien, Professor Günther Schellong und sein Lebenswerk gewürdigt, - die Laudatio wurde durch seinen langjährigen Wegbegleiter aus den Erwachsenen-Hodgkin-Studien, Herrn Professor Volker Diehl, gehalten und ebenso die erste Preisträgerin, Frau Professor Judith Landman-Parker, Leiterin der französischen Kinder-Hodgkin-Studiengruppe, die in besonderer Weise zum Zusammenschluss und zur Kooperation des europäischen Hodgkin-Konsortiums, EuroNet-PHL, beigetragen hat. Dieser Preis wird ab jetzt alle 3 Jahre anlässlich des ISCAYAHL verliehen.

Die lebhafte, diskussionsfreudige und Netzwerk-fördernde Atmosphäre des Symposiums war vor allem durch die hohe Internationalität, durch den besonderen historischen Charakter des Tagungsortes und durch die Nähe von Referenten und Publikum geprägt. Besonders wichtig war dabei, dass auch Wissenschaftler abseits der großen Studiengruppen und Teilnehmer aus den sogenannten „Lowincome-countries“ ihre Daten und Ergebnisse präsentieren konnten. Die drei besten Postervorträge wurden von der Jury mit je 500€ ausgezeichnet.

Mit einem Ausblick auf das kommende Symposium in Washington D.C. im Jahr 2017 endete das zweieinhalbtägige Symposium begleitet von großem Publikumszuspruch und einigen konstruktiven Vorschlägen. Es sollen noch mehr Diskussionsforen eingerichtet werden, evtl. Reisestipendien für Teilnehmer aus Niedriglohn-Ländern bereitgestellt werden und evtl. auch Patientengruppen und Angehörige mit eingebunden werden.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Christine Mauz-Körholz
Pädiatrische Onkologie und Hämatologie,
Secretary of the EuroNet-PHL group Universitätsklinik und Poliklinik
für Kinder- und Jugendmedizin der MLU-Halle

Dr. Monika Metzger
Pediatric Oncologist Principal Investigator of the Hodgkin-Consortium Associate Member
St Jude Children`s Research Hospital Memphis, TN, USA

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