Aktuelle Mitteilungen

15. December 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

4. Nachwuchsakademie "Pädiatrische Onkologie"

Im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der GPOH fand die 4. Nachwuchsakademie „Pädiatrische Onkologie“ vom 30. Juli bis 1. August 2015 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn-Bad Godesberg statt.

Ziel des  Nachchwuchsförderprogramms der GPOH ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs in der pädiatrischen Onkologie gezielt zu fördern, da es einen Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften in der pädiatrischen Forschung gibt. Die Teilnehmer der 4. Nachwuchsakademie gewannen einen Einblick in ein breites Themenspektrum der experimentellen bzw. klinischen Forschung. Weiter wurden die Nachwuchsförderprogramme der Deutschen Forschungsgemeinschaft bzw. der Deutschen Krebshilfe vorgestellt sowie anhand von Erfahrungs berichten konkrete Einblicke in mögliche Karrierewege in der translationalen Forschung in der pädiatrischen Onkologie gegeben. Darüber hinaus bot die Veranstaltung einen geeigneten Rahmen für einen informellen Erfahrungsaustausch und Mentoring. Organisiert wurde die Nachwuchsakademie von Frau Prof. Dr. Simone Fulda, am Universitätsklinikum Frankfurt Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie, das von der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder finanziert wird. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung hat diese Veranstaltung wie bereits in den Vorjahren durch eine großzügige Förderung unterstützt, wofür ihr an dieser Stelle der besondere Dank gilt.

Prof. Dr. med. Simone Fulda

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15. December 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

Summer Training Course - Infektionsmanagement Pädiatrische Onkologie und HSZT

Am 12. und 13. Juni 2015 fand am Universitätsklinikum Münster der von der DGPI/GPOH Arbeitsgruppe Infektionen in der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie ausgerichtete Summer Training Course unter Schirmherrschaft von GPOH, DGPI, DMYKG und PEG statt.

In dem sich über zwei Halbtage erstreckenden Intensivkurs für Assistenz- und Fachärzte in der Weiterbildung wurden alle relevanten Themen der antiinfektiösen Supportivmedizin in praxisnaher Weise von ausgewiesenen Experten vorgestellt und inter aktiv diskutiert. Ein abschließendes Testat diente der Erfolgs kontrolle mit maximal 14 erreichbaren CME-Punkten. Über 50 Teilnehmer aus Kliniken aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben den Kurs besucht mit durchgehend ausgezeichneter Bewertung von Inhalten und Kursformat. Die Arbeitsgruppe plant eine Wiederholung des Kurses in zwei Jahren sowie die verstärkte Berücksichtigung infektiolo gischer Themen im Intervall in Form von themenfokussierten Symposien auf den Tagungen der GPOH.

Andreas H. Groll, Münster

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15. December 2015 - Editorial

Vorwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir freuen uns, dass auch diesmal wieder für unsere Mitteilungen der GPOH interessante Beiträge und Informationen zusammengekommen sind. Ganz besonders möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die diesjährige 23. Regenbogenfahrt lenken.

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Erstmals wurde die Regenbogenfahrt 1993 in Hannover gestartet. Das ausgesprochen positive Echo, das die Jugendlichen damals erfuhren, prägt bis heute die seither jährlich stattfindende Tour. Selbst aktiv sein, anderen  krebskranken Mut machen und der Öffentlichkeit zeigen, dass eine Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter überwindbar ist, ist die Intention der Regenbogenfahrt, die von der Deutschen Kinderkrebsstiftung veranstaltet wird.

Am 22. August machten sich die jungen Leute unter Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Lammert erneut auf den Weg, um diesmal in den neuen Bundesländern die Kliniken und Elterngruppen für krebskranke Kinder und Jugendliche zu besuchen. Die Strecke führte von Halle über Leipzig, Chemnitz, Dresden und Cottbus bis nach Berlin, das die 45 Teilnehmer, die allesamt im Kindes- und Jugendalter selbst an Krebs erkrankt waren, am 29. August erreichten. Dabei ging es den Teilnehmern vor allem darum, den Patienten und ihren Eltern Mut zu machen. Auf ihrer rund 600 km langen Wegstrecke wurden die Regenbogenfahrer von vielen Gemeinden empfangen und von zahlreichen Mitfahrern begleitet. Dazu gehörte auch der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Ulrich Ropertz. „Was Ihr in dieser Woche einmal mehr geleistet habt, verdient allerhöchsten Respekt“, freute sich Ropertz über das Engagement. „Bessere und eindrucksvollere Botschafter kann man sich einfach nicht vorstellen.“

Die Regenbogenfahrt wurde 2012 von der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ als eines der herausragenden Projekte in Deutschland geehrt und gewann auch den  Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs. 2014 erhielt die Regenbogenfahrt den „Preis für Engagement“ der Drogeriemarktkette dm, im Mai 2015 den von der Bayer Care Foundation jährlich vergebenen Publikumspreis beim Aspirin-Sozialpreis.

Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan der Regenbogenfahrt. Die hoffnungsvolle Botschaft, die die Regenbogenfahrer den betroffenen Kindern und ihren Eltern in dieser schwierigen Situation mitbringen, ist fantastisch und nicht hoch genug zu bewerten. Ich staune jedes Mal erneut, wie viel neuen Lebensmut unsere Patienten und ihre Eltern durch den Besuch der Regenbogenfahrer und die Gespräche mit ihnen schöpfen. Auf diesem Wege möchte ich mich im Namen unserer Patienten noch einmal ganz herzlich dafür bedanken und alle Kolleginnen und Kollegen bitten, das Projekt in den kommenden Jahren jeweils tatkräftig zu unterstützen!


Ihre Angelika Eggert

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01. November 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

45th Congress of the International Society of Paediatric Oncology

Der diesjährige Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Kinderonkologie (SIOP) fand vom 25.-28. September im Hong Kong Convention Center, China, statt und wurde in diesem Jahr von ca. 1400 Teilnehmern besucht.

Unter der Leitung von Chi Kong Li, Chairman des Local Organising Committee und Direktor des Children Cancer Centers der Chinese University of Hongkong, gelang es SIOP wieder einmal, ein interessantes wissenschaftliches Programm zu präsentieren.

Die Hauptthemen der Symposien umfassten Updates zu wichtigen Tumorentitäten wie den intrakraniellen Keimzelltumoren oder ATRTs, aktuelle Aspekte der Stammzelltransplantation und der Radiotherapie, Herausforderungen solider Tumoren bei Säuglingen, die Erhebung von Nebenwirkungen in klinischen Studien, Probleme diagnostischer Verzögerungen, Gesundheitsprogramme für Langzeitüberlebende und schließlich den Ausblick auf kommende molekular gezielte Therapien des Neuroblastoms und anderer Tumoren.

Wie in jedem Jahr nahmen zahlreiche GPOHEASO Pediatric Oncology Course Mitglieder mit Vorträgen und Posterbeiträgen aktiv am SIOP-Programm teil. Der Vortag des Meetings war didaktisch sehr guten Fortbildungen zu Themen der Hirntumorpathologie, Bestrahlung, Leukämien sowie zum Stellenwert der Radiologie bei kinderonkologischen Notfällen gewidmet. Das wissenschaftliche Programm wurde durch spannende Einblicke in medizinische und kulturelle Aspekte des Landes mit der weltweit höchsten Bevölkerungsdichte abgerundet, wie beispielsweise durch den Besuch kinderonkologischer Behandlungszentren am Prince of Wales und am Queen Elisabeth Hospital.

Angelika Eggert

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