Aktuelle Mitteilungen

29. May 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

Die GPOH mobilisiert den Nachwuchs – Erste German School of POH war ein voller Erfolg

Die einwöchige „German School of POH“ Anfang Januar 2015 in Oberstdorf die Themen Leukämien und Lymphome sowie Supportivtherapie, Stammzelltransplantation und psychosoziale Behandlung.

Prof. Dominik Schneider, der die Fortbildung leitete, setzte das vom GPOH–Vorstand erarbeitete Konzept um. Das Angebot richtet sich an Assistenzärzte und Fachärzte mit (erster) Erfahrung in der Kinderonkologie und -Hämatologie. Die Nachfrage war so groß, dass nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.

Die Themen wurden durch Fachreferenten aus den Studienzentralen und Arbeitsgemeinschaften der GPOH ausführlich und anschaulich dargestellt, zusätzlich konnten die insgesamt 55 Teilnehmer Auszüge aus den Vorträgen als gebundenes Skript mitnehmen. Das Seminar war Anlass für einige Teilnehmer, Mitglied der GPOH zu werden. Die entspannte Arbeitsatmosphäre trug zu lebhaften Diskussionen bei, ebenso wurde die aktive Beteiligung der Teilnehmer durch Gruppenarbeit und Kurzvorträge gefördert.

Eine „Bewegungspause“ um die Mittagszeit lockerte das straffe Seminarprogramm auf. Nachdem am ersten Tag noch ein Schneesturm um die Hütte pfiff und die Gondeln stilllegte, konnten wir an den darauffolgenden Tagen per Ski, Snowboard oder zu Fuß die sonnige Winterlandschaft genießen.

In den Jahren 2016 und 2017 werden weitere POH Fortbildungen zu den soliden Tumoren, Hirntumoren sowie den hämatologischen, hämostaseologischen und immunologischen Erkrankungen folgen.

Unser Dank gilt der hervorragenden Organisation durch Dominik Schneider, der konzeptionellen Vorbereitung durch die GPOH sowie der großzügigen Unterstützung durch die Deutsche Kinderkrebsstiftung.

 Jörg Leyh und Ines Brecht

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29. May 2015 - Symposien, Konverenzen, Events

SICKO*: Entwicklung eines modularisierten Einarbeitungs- und Trainingskonzeptes für Mitarbeiter der Kinderonkologie

Mitarbeiter in der Kinderonkologie sollten gezielter ausgebildet werden. Daher entwickelt ein Team der Medizinischen Hochschule Hannover hat ein Trainings-, Simulations- und Einarbeitungskonzept für Mitarbeiter.

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Neue, aber auch erfahrene Mitarbeiter aus dem pflegerischen und ärztlichen Bereich können neben theoretischen auch praktische Kenntnisse zur Durchführung einer Knochenmarkpunktion (KMP), Lumbalpunktion (LP) und zu Transfusionen erwerben.

Das Gesamtkonzept wird im Rahmen eines Projektes erarbeitet.

Drei Module bauen dabei aufeinander auf:

Modul 1: Grundkenntnisse für die Kinderonkologie (Skills Training u.a. LP/KMP/ZVK/Port/Transfusionen)

Modul 2 und 3: Komplikationen in der Onkologie beherrschen / Teamarbeit in der Kinderonkologie.

Modul 3 hat ein höheres Anforderungsniveau und setzt Vorerfahrungen in der Kinderonkologie voraus. Hier ist noch intensiver gute Teamarbeit gefragt.

Das Konzept ist sicher auch für andere kinderonkologische Abteilungen interessant. Die praktischen Übungen an Modellen für die technischen Fähigkeiten und weitere Einzelheiten zum Schulungskonzept sind unter www.kinderkrebsinfo.de/sicko dargestellt.

Lorenz Grigull Grigull.Lorenz@mh-hannover.de

Weitere Informationen

www.kinderkrebsinfo.de/sicko

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29. May 2015 - Preisverleihungen, Auszeichnungen

Deutsche Kinderkrebsnachsorge: Verleihung des Nachsorgepreises

Preisträger 2014 – Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V.

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Am 12. November 2014 wurde der Verein „Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V.“ für sein nachhaltiges Engagement in der Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher mit dem 14. Nachsorgepreis der Deutschen Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind ausgezeichnet. 

Damit zugleich eine liebevolle Betreuung und professionelle Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher im häuslichen Umfeld stattfinden kann, gründeten engagierte ÄrztInnen, PflegerInnen und Eltern im September 2007 den gemeinnützigen Verein. Heute bietet die von Prof. Dirk Reinhardt initiierte und geführte Initiative verschiedene Schwerpunkte an, um schwerkranke Kinder, Jugendliche und deren Familien zu unterstützen.

Durch die Einrichtung wissenschaftlich begleiteter Teilprojekte entstand ein umfassendes, familienorientiertes Angebot, das zukünftig nicht nur in Niedersachsen, sondern zunehmend auch darüber hinaus allen Betroffenen zur Verfügung stehen soll: In der „Sozialmedizinischen Nachsorge“ werden die Familien schwerkranker Kinder und Jugendlicher im Übergang von der stationären zur ambulanten Behandlung begleitet. Das Projekt „Spezialisierte Ambulante Pädiatrische Palliativversorgung“ stellt nach dem Krankenhausaufenthalt die optimale Versorgung lebensbegrenzend erkrankter Kinder sicher. Das „Geschwisterkinder-Netzwerk“ unterstützt die Geschwister von betroffenen Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung ihrer besonderen Situation. Durch das „Netzwerk für onkologische Fachberatung“ wird Familien eine dauerhafte Nachsorge angeboten, wodurch ihnen langfristig ein geregelter Alltag nach der Krebserkrankung ermöglicht wird.

 

 

Weitere Informationen

Rebecca Kampschulte 
info(at)betreuungsnetz.org

Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V. Medizinische Hochschule Hannover Kinderkrankenhaus auf der Bult

www.betreuungsnetz.org

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29. May 2015 - Preisverleihungen, Auszeichnungen

Deutsche Kinderkrebsnachsorge: Anerkennungspreis für LESS-Studie

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge hat im November 2014 erstmals einen Anerkennungspreis – im Rahmen der Verleihung des Nachsorgepreises – vergeben.

Ausgezeichnet wurde die LESS-Studie (Leitung Prof. Dr. med. Thorsten Langer, Lübeck) für die Entwicklung einer Nachsorge-App für mobile Endgeräte. Die App ermöglicht folgende Kombi nation: Sie informiert den Anwender über mögliche Spätfolgen und empfohlene Nachsorgeuntersuchungen nach einer Krebs - erkrankung und bietet an, entsprechende Untersuchungs - termine in den elektronischen Terminkalender einzutragen (mit Erinnerungsfunktion). Das Projekt wurde in Kooperation zwischen der Pädiatrischen Onkologie & Hämatologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, mit dem Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck im Rahmen einer dortigen Abschlussarbeit realisiert.

Weitere Informationen

Christian Müller
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein,Campus Lübeck 
Christian.Mueller(at)uksh.de

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